Herzlich Willkommen auf meiner neuen Webseite. Hier erfährst Du was ich mache, wie Du mein erstes veröffentlichtes Buch kaufen kannst.

Ich habe zwei weitere Bücher geschrieben, die im kommenden Jahr veröffentlicht werden.

Das erste Buch "Hier stehe ich" Die Geschichte einer 500 Jahre alten Eiche erschien im August 2026. Es ist vorerst nur bei mir bestellbar. Über den Verlag wird es gegen Jahresende 2026 bestellbar sein.

Das Buch hat 214 Seiten und kostet €18,00 zzgl. Versand innerhalb Deutschlands €2,80 Bestellungen bitte über meine email Adresse: info@aloiswalter.de

 

Alle Bilder und Zeichnungen sind von mir und urheberrechtlich geschützt. Ohne meine schriftliche Erlaubnis ist jede weitere Verwendung untersagt.

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Die nächste Lesung findet am: 21.10.2026 

Der Seniorenbeirat lädt ein im Rahmen des Literaturzirkels im Bürgerhaus Rheinstetten, Marktplatz 1, 76287 Rheinstetten, Beginn: 18:00 Uhr. Ein Aufzug ist vorhanden. Von der Tiefgarage unter dem Bürgerhaus erreichen Sie den Vortragssal mit dem Fahrstuhl, barrierefrei.

 

Was erwartet die Besucher meiner Lesung.

Ich lese Passagen aus meinem Buch "Hier stehe ich" und spiele live Musik zwischen den Textpassagen, zeitlich passende Stücke aus der Renaissance, dem Barock und der Neuzeit.  Lieder aus der beginnenden Industrialisierung, Stücke aus den Anfängen des Jazz und und der beginnenden Popularmusik. Zu allen Musikbeiträgen gebe ich kurze interessante Erläuterungen zur Musik oder dem Komponosten. Dazwischen spiele ich meditative Musik mit meinem Looper. Ich spiele Gitarre, Saxophon, Cornett und singe. 

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Das Buch ist da
und sofort bei mir bestellbar
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Das Buch "Hier stehe ich" Die Geschichte einer 500 Jahre alten Eiche ist vorerst nur bei mir bestellbar, erst zum Jahresende wird es über einen Verlag weltweit vertrieben werden. 

Es hat 214 Seiten mit insgesamt 29 Bleistiftzeichnungen von mir und kostet €18,00 zuzüglich Versand innerhalb Deutschlands €2,80 Willst Du das Buch  erwerben wollen, dann sende mir bitte eine Mail an

info@aloiswalter.de

 

Leseprobe Kapitel 1

All dies musste ich über viele Winter hinweg lernen. Mit dem Regen zu leben, der aus dunklen Wolken fällt und der mit der Wärme der Erde und der Sonne meine Ernährung sichert. Mit dem Wind umzugehen, der mich in jungen Jahren ganz schön zersauste, drückte und verbog, der mir aber mit zunehmender Stärke immer weniger Angst machen konnte. Auch vor Blitzen fürchtete ich mich. Je älter ich wurde, desto mehr verloren auch diese ihre Schrecken. Wenn die Sonne das Land glühen lässt, es heiß und feucht wird, warme und kalte Winde wie Furien ineinander fahren, entstehen Gewitterstürme. Das Land verdunkelt sich, der Wind wird zum Sturm, so stark, dass ich nicht mehr alle Blätter festhalten kann. Dann zucken urplötzlich grelle Feuerfinger aus den schweren schwarzen, regenschwangeren Wolken. Eiskörner so groß wie Ziegenkot schlagen mir große Äste und viele Blätter ab. Meine Beine, die Wurzeln, reichen bis tief in die feuchte Erde, erst dort finden die Blitze Ruhe und Ausgleich. Dies geschah zwei Mal in meinem Leben und ich habe überlebt.
  Ich hatte Glück, dass mich Meister Eichhorn dort vergrub, wo ich stehe. Hier war ich von Blitzen erst einmal verschont, denn keine fünfzig Schattenwürfe weiter standen und stehen viele von meinen Artgenossen dicht beieinander. Die ältesten und höchsten Eichen wurden häufig vom Blitz getroffen. Manche bezahlten den Blitzeinschlag mit ihrem Leben. Wildschweine übersahen mich, weil ich allein stand und sie lieber dorthin gehen, wo viele Eicheln zu finden sind. Deshalb wurde ich weder für Schweine noch für Rehe und Hirsche zum gefundenen Fressen.

Leseprobe aus Kapitel 4

1540 treffen sich arbeitslos gewordene Ritter aus dem Südwesten, um in Neuspanien, Südamerika, eine Aufgabe, Lohn und Brot zu finden. Ihr Freund Georg Hohermut von Speyer schaffte es immerhin bis zum Statthalter von klein Venedig - Venezuela und wurde angeblich reich. Nun sitzen die Freunde unter der Eiche und wollen sich beim Pfalzgrafen Geld für die teure Überfahrt in die Neue Welt borgen.

Zum Nachfolger von Ehinger wurde Georg Hohermuth von Speyer ernannt. Ab 1534 war er der Generalkapitän und Statthalter der Welser-Kolonie Venezuela. Georg Hohermuth von Speyer war wohl auch besessen vom sagenhaften Goldland Eldorado, doch wurde er wohl eher ungewollt zu einem der großen Entdecke Neuspaniens oder besser gesagt Südamerikas. 

   Noch vor Anbruch der Nacht kamen zwei weitere Reiter den Berg herauf geritten, sie wurden von den Anwesenden herzlich begrüßt, offensichtlich hatte man auf sie gewartet. Bald sollte ich hören, wer sie waren. Johannes Maximilian von Speyer und dessen Freund Eberhard von Berg. Johannes war der Bruder von
Georg Hohermuth von Speyer, Georg war in Diensten der Welser nach Venezuela gereist.
Nach Georgs beschwerlicher Passage nach Venezuela, kümmerte er sich zum Ärgernis der Welsers wenig um Geschäfte und die Ausbeutung der Welser-Kolonie. Vielmehr war auch er davon besessen, das sagenhafte Goldland zu finden. Unmittelbar nach seiner Ankunft in Venezuela stellte er eine Streitmacht zusammen
und zog nach Westen in den Dschungel. Der immergrüne Urwald, die extremen Temperaturen, die hohe Luftfeuchtigkeit, die völlig fremde Pflanzen- und Tierwelt forderte einen hohen Blutzoll von den Mitteleuropäern. Die Eroberer wurden immer wieder von einheimischen Stämmen attackiert, stark dezimiert erreichten sie
trotzdem das heutige Grenzgebiet von Ecuador und Kolumbien. Insgesamt fand Georg mit seiner Truppe mehrere Zuflüsse zum Amazonas. Die Männer der Expedition beschrieben die Reisen der Konquistadoren sehr detailreich und in bunten Farben. Ich hörte ganz und gar unglaubliche Dinge über immergrünen Regenwald, in dem es keine Winter gibt, nur Regenzeiten mit Unmengen Wasser vom Himmel. Gefährliche grüne Schlangen, dick wie Baumstämme, die ohne weiteres einen Mann umschlingen und in kurzer Zeit erdrosseln konnten. Sie erzählten von Handteller großen Schmetterlingen und Vögeln, die nicht größer als Hummeln sind. Das immer feuchtheiße Land wurde von endlosen Flüssen durchzogen, in denen Fische lebten, die einen Menschen, wenn dieser ins Wasser fiel, binnen Minuten skelettieren konnten. Und immer fiel ein Name: Nikolaus Federmann, ein Ulmer Bürger, ebenfalls in Diensten der Welser in Venezuela. Er schaffte es, auf seiner Expedition den Orinoco-Fluss entlang bis zu einem hohen Gebirge im Landesinneren zu kommen. Federmann, ebenso beseelt das Goldland zu finden, überwand mit seinen Leuten das hohe felsige Gebirge, das die Spanier Kordilleren nannten. In der großen Ebene traf er auf spanische Konquistadoren und gründete mit diesen die heutige Metropole Bogota. Georg von Speyer schrieb seinem Bruder regelmäßig Briefe und in einem behauptete er, er habe Eldorado gefunden, es aber niemandem erzählt. Federmann kehrte reich geworden, mit vielen Tausend Goldpesos zurück aus der Neuen Welt, wurde aber von Agenten der Welser beschuldigt, Geld veruntreut und damit seinen Arbeitgeber betrogen zu haben.

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